Archiv für die Kategorie ‘Essen & Trinken’

Honolulu Juicer

Sonntag, 22. Januar 2012
Erfrischender Cocktail mit Ananassaft und Southern Comfort

Tropischer Cocktail mit Ananas und Southern Comfort

Ein neuer auf meiner Favoritenliste, entdeckt in der Cubanita Cocktailbar in Köln: der Honolulu Juicer – fruchtig, süß und sauer.

An die Zutaten zu kommen ist leider nicht ganz so einfach. Zudem brauchen wir einen Shaker um die Zutaten gut zu vermischen, runterzukühlen und eine schmucke Schaumkrone drauf zu zaubern.

Eine Sache zum Shaker: für den Haus- und Hobbybedarf werden häufig Cobbler Shaker empfohlen, da sie am einfachsten zu handhaben sind. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass die Dichtung nicht immer ganz richtig sitzt und Flüssigkeit austreten kann. War einfach lästig und hat auf Dauer keinen Spaß gemacht.
Ein Boston Shaker hingegen schließt dicht und hat keine wackeligen oder verschleißbaren Teile (keine Gummidichtung nötig). Zudem ist er leichter zu reinigen und somit schneller wieder einsatzbereit (lebenswichtig auf jeder Party).
Das Öffnen ist am Anfang etwas knifflig, da sich der Metallbecher durch das starke Abkühlen beim shaken fest um das Glas zieht. Die richtige “Schlag-Technik” hat man aber spätestens nach 5 Versuchen raus (YouTube hilft). Bitte keine Gewalt anwenden – es geht auch bzw. nur ohne. Am besten erst nur mit Wasser und Eis ausprobieren um den teuren Sprit nicht zu verschwenden. :)

Zutaten:

  • 6 cl Ananassaft
  • 4 cl Southern Comfort
  • 2 cl brauner Rum
  • 2 cl Limettensirup (z.B. Rose’s Lime Juice)
  • 2 cl Zitronensaft

Zubereitung:

Einfach alles in den Shaker, ordentlich Eis (crushed falls verfügbar) drauf und schütteln. Anschließend in ein Glas mit (neuem!) Eis abseihen. Serviert wird der Drink am besten in einem Hurricane Glas mit ein bisschen Deko (Ananas, Limette, Cocktailkirsche). Aufgrund des tropischen Geschmacks und der Namensgebung kann man natürlich auch ein Schirmchen dazu stecken.

Vodka-7

Samstag, 13. November 2010

Vodka-7 - etwas leer

Mal wieder neues vom AaL an der Cocktail-Front! Momentan lese ich “Women” von Charles Bukowski. Wer es nicht so genau nimmt, würde sagen Literatur von Weltformat.

Charles schreibt häufig sehr autobiographisch; sein alter Ego: “Henry Chinaski”. Hauptsächlich geht es um Saufen, Drogen, Wetten auf Pferderennen und Frauen… alles Ende der 70er – einer Ära, der ich nachtrauern würde, hätte ich sie miterlebt.

Henrys Lieblingsdrink in dem Buch ist der Vodka-7.

Für mich Grund genug ihn auszuprobieren:

  • 1 Teil Vodka eures Vertrauens (z.B. 0,3 cl Smirnoff oder Skyy)
  • 2 Teile 7-Up (zur Not tut es auch Soda und Zuckersirup)
  • etwas Limettensaft
  • viel Eis

Sehr erfrischend – ähnlich einem Fizz. Vor allem schnell zu mixen, ein echter Absacker zur späteren Stunde. Kann ich nur empfehlen… genau wie das Buch!

Gin Fizz

Montag, 02. August 2010

Der Gin Fizz gehört definitiv zu einem meiner Lieblingsdrinks. Fizzes sind im Allgemeinem saure Getränke, die mit Soda aufgefüllt werden. Der Gin Fizz zählt zu den absoluten Klassikern und ist ebenso wie der Screwdriver ein optimaler Cocktail für den heißen Sommer.

Durch die Soda, die Eiswürfel und den Schuss Zitronensaft schmeckt der Gin Fizz fast wie eine nicht allzu süße Zitronenlimo; der Alkohol im Gin kommt kaum durch.

  • 4cl Gin
  • 2cl Zitronensaft
  • 1cl Zuckerrohrsirup oder 2 Teelöffel Zucker
  • Eiswürfel
  • Soda

Der Gin wird samt Zitronensaft, Zucker(rohrsirup) und den Eiswürfel (ca. 5) in einen Mixer gegeben und gut durchgeschüttelt. Danach alles in ein Longdrinkglas geben und mit Soda auffüllen. Zum Garnieren passt mal wieder eine Zitronenscheibe.

White Lady

Donnerstag, 29. Juli 2010

Sooo, heute gibts ein weiteres Cocktail Rezept. Diesmal hab ich die weiße Lady auserwählt – hört sich zugegebenermaßen nicht wirklich nach einem Drink für einen echten Kerl an, ist aber durchaus empfehlenswert.

White Lady enthält einen guten Schuss Zitronensaft, zieht also die Gesichtsmuskeln ordentlich zusammen. Ich finde es schmeckt wie die alkoholische Version von Schweppes Bitter Lemon.

  • 3cl Gin (z.B. Gordon London Dry oder Finsburry)
  • 1,5cl Cointreau
  • 1,5cl Zitronensaft
  • reichlich Eiswürfel (4-6)

Das ganze in einen Shaker und fleißig durchshaken. Kann man natürlich auch rühren, aber Zitonensaft neigt dazu im Shaker ein bisschen Schaum auf den Cocktail zu zaubern, was optisch sehr chic aussieht.

Da White Lady die Geschmacksnerven ordentlich kitzelt, ist es ein idealer Drink vor dem Essen. Wohl bekomm’s!

Tasting im Brühler Whiskyhaus

Samstag, 24. Juli 2010

Gestern mit Fabian zum Tasting im Brühler Whiskyhaus gewesen. Bis dahin habe ich Whisky eigentlich nie wirklich zum Genuss, sondern eher zum Mixen oder einfach zum Abschießen getrunken. Von daher kannte ich bis auf wenige Ausnahmen nur den Standard-Bourbon aus dem Supermarkt.

An dem Abend stand eine Blindverkostung auf dem Plan. Man weiß also nicht was man gerade trinkt und geht unvoreingenommen an die einzelnen Proben heran. Ich war doch erstaunt welche Aromen selbst ich als Anfänger und Raucher bei den einzelnen Proben herausriechen und -schmecken konnte.

Durch die Nosinggläser gab es vom scharfen, pflaumenschnapsartigen Geruch bis hin zu einer leichten Butter-/Vanillenote eine Menge zu entdecken. Geschmacklich fand ich vor allem die Whiskys aus Sherry-Fässern interessant, die man trotz Blindverkostung ganz gut erkennen konnte.

Das Whiskyhaus an sich ist sehr stilvoll und hell eingerichtet. Glücklicherweise von Köln auch schnell zuerreichen: von der Haltestelle Brühl Mitte (Linie 18) muss man einfach nur zum Balthasar-Neumann-Platz, diagonal rüber und schon steht man vor dem Laden.

Marco Bonn – der Inhaber – ist ein freundlicher Kerl, der einem gerne alle möglichen Fragen zu Whiskys, Fässern und Brennereien beantwortet. Alles in allem ein Erlebnis, das man nur weiter empfehlen kann. Für 15 Euro können Whisky-Freunde in geselliger Runde ein ganzes Sortiment an Abfüllungen probieren und gehen sicher nicht mehr allzu nüchtern nach Hause. Wird bestimmt nicht mein letztes Mal gewesen sein.